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Touren innerhalb Berlins auch individuell nach ihren Bedürfnissen buchbar.
Termine und Touren nach Absprache über >> mar.heim@web.de

In Arbeit: Spreebogentour

Von Moabit über Hansaviertel bis zum Zoologischen Garten.

weitere Informationen folgen

© Marina Heimann

 

 

In Arbeit: Mauertour

Bernauer Straße und mehr...

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© Marina Heimann

 

 

Historische Stadtführungen durch Lichtenrade.

Erfahren sie mehr über den Ort Lichtenrade, der einige Besonderheiten aufzuweisen hat. Durch den Ort führte eine Versuchsstrecke der Militäreisenbahn, auf der 1903 ein Geschwindigkeitsrekord gebrochen wurde. Noch immer ragt das Mauerwerk der ehemaligen Mälzerei weit sichtbar hinter dem Bahnhof hervor. Der erhaltene alte Dorfkern erinnert an vergangene Zeiten und ein mysteriöser Bombenanschlag machte Lichtenrade weit über seine Grenzen berühmt.

© Marina Heimann

 

 

Rundfahrten mit Moderation

Im historischen Bus durch Lichtenrade im Oktober 2016

 

Lichtenrade

Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler am 16.04.2016.

Rund um die Leipziger- und Wilhelmstraße

Im Zuge der Stadterweiterung Berlins entstand die Friedrichstadt. Die Hauptverkehrsader war die im Jahr 1688 angelegte Leipzigerstraße, die seit Maueröffnung wieder einer der wichtigsten Verbindungsstraße zwischen der City West und dem Alexanderplatz darstellt.

Zum Beginn des 19. Jahrhunderts etablierten sich in der Wilhelmstraße wichtige Ministerien des Königreichs Preußens. Nach Reichsgründung 1871 entstanden hier Regierungsbehörden des Deutschen Reiches. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten ab 1933 wurde die Wilhelmstraße umgebaut und somit zur Schaltzentrale des Regimes. Mit der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik nutzte die Staatsmacht von Ost-Berlin die vom Krieg verschonten Gebäude für ihre Zwecke.

Mit dem Bewusstsein über die geschichtliche Bedeutung der Bauwerke zogen nach der Wende Ministerien der Bundesregierung ein, um die Geschichte in positiven Sinn fortzuführen. So befindet sich beispielsweise im Detlev-Rohwedder-Haus das Ministerium für Finanzen.
Andere Gebäude, wie die Reichskanzlei sucht man vergebens. Wir begeben uns vom U-Bahnhof Mohrenstraße bis zum Checkpoint Charly auf Spurensuche nach noch vorhandenen und längst verschwundenen Gebäuden.

© Marina Heimann

City West

Mit der Eröffnung des Bahnhofs Zoologischer Garten 1882 und dem Ausbau des Kurfürstendammes im darauffolgenden Jahr beginnt die Geschichte der legendären City West. Auf einem der zentralen Plätze, dem heutigen Breitscheidplatz, wurde 1895 auf Anregung Kaiser Wilhelm II die Gedächtniskirche errichtet. In dieser Zeit entstand auch das Theater des Westens in der Kantstraße.

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg galt die City West als moderne Metropole und erlangte in der Weimarer Republik, weitestgehend durch jüdische Unternehmer und Künstler, ihren Höhepunkt. Zahlreiche Revue- und Boulevardtheater, Premierenkinos und Cafés eröffneten. Im Zweiten Weltkrieg fasst völlig zerstört, beginnt in den 1950er Jahren mit dem Zoo-Palast und dem Bikini-Haus der moderne Wiederaufbau. Anfang der 1960er Jahre entsteht das Europa-Center. Schnell wird die City West zum Zentrum von Berlin-West. Nach dem Fall der Mauer etwas ins Abseits geraten erlebt sie gerade mit ihren im Retrostil restaurierten- und neuen Gebäuden eine Wiedergeburt.

Auf dieser Tour versuchen wir herauszubekommen was die Anziehungskraft der City West, die bis heute ungebrochen scheint, ausmacht.

© Marina Heimann

Mythos Potsdamer Platz

Mit seiner einst verkehrsreichsten Kreuzung galt er in den 20er Jahren als Synonym der Großstadtmetropole Berlins.

Mit Ankunft am Potsdamer Platz traf der Besucher auf Kommerz und Kultur, die je nach Geldbeutel für jedem etwas zu bieten hatte. Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten war der Potsdamer Platz ein Vergnügungsviertel mit Weltstadtniveau und Brennpunkt der Prostitution. Nach Kriegsende gab es hier den größten Schwarzmarkt Berlins und beim Arbeiteraufstand von 1953 eines der größten Eskalationen. Nach Mauerbau verfiel der Potsdamer Platz, im Schatten der Mauer, in einen Dornröschenschlaf und erlangte nach der Wende erneut Weltstadtniveau.

Auf dieser Tour versuchen wir die letzten Zeugen des alten Potsdamer Platzes zu finden wie auch die Neugestaltung nach Mauerfall zu verstehen.

© Marina Heimann

Der Spreebogen,
heutiger Sitz des Regierungsviertels, hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit.


Mit der Führung begeben wir uns auf Spurensuche und werden dabei Gebäude und Bauten aus der Vergangenheit und der Gegenwart in Augenschein nehmen.

Wir beleuchten das Kaiserreich, wo sich im nördlichen Teil das "Alsenviertel" befand. Eine reiche und prominente Wohngegend vor den Toren Berlins, die Weimarer Republik, die ihre demokratische Epoche mit dem Ausruf der Republik aus dem Fenster des Reichstags aus antrat, setzen uns mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander, verdeutlichen die Auswirkung des Mauerbaus und der Wiedervereinigung.

© Marina Heimann

Berlins alte Mitte

Auf der Suche nach dem alten Berlin werden wir auf Klöster, Kirchen und Stadtmauern stoßen. Wir erfahren etwas über den längst vergessenen Ort Cölln. Entlang der Spree, an Berlins Geburtsort, der Mühlendammschleuse vorbei, führt uns der Weg zu Zilles Milljöh bis hin zum Nikolaiviertel.

© Marina Heimann

Rund um die Oberbaumbrücke

Wir überqueren die Spree auf der wohl schönsten Brücke Berlins, der Oberbaumbrücke. Der Oberbaum, einst Ein- bzw. Ausfahrt von Berlin hat eine wechselvolle Geschichte. Hier fuhr nicht nur die erste Hochbahn oder wurde einer der ersten Häfen gebaut. Heute befindet sich in unmittelbarer Nähe, gegenüber der O2 World, das längste zusammenhängende erhaltene Mauerstück.

© Marina Heimann

Von der Oberschleuse zur Admiralsbrücke

Von der Oberschleuse geht es zum "Schlesischen Busch", in dem einer der letzten Überwachungstürme steht. Wir laufen über die Lohmühleninsel entlang des Landwehrkanals, bis wir auf den "Vater der Berliner Operette", Paul Linke stoßen. Erfahren wie James Hobrecht uns zu einem besseren Leben verholfen hat und lernen die erste Rabbinerin Berlins, Regina Jones, kennen.

© Marina Heimann

Der Treptower Park

Der Treptower Park ist ein Ort mit vielen geschichtlichen Besonderheiten, die den Bezirk Treptow wirtschaftlich und kulturell geprägt haben. Hier fand 1896 die Gewerbeausstellung statt, die auch die verhinderte Weltausstellung genannt wurde. Die Ausstellungsfläche umfasste knapp 90 ha und stellte damit alle bisherigen Weltausstellungen in den Schatten. Einziger Zeuge dieser Ausstellung ist die Archenhold Sternwarte, in der 1915 Albert Einstein seinen ersten öffentlichen Berliner Vortrag über die Relativitätstheorie hielt. Nicht zu vergessen das nach dem 2.Weltkrieg auf 100.000 m² errichtete ­Sowjetische Ehrenmahl.

© Marina Heimann