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  Lichtenrader Geschichte
60 Der Taufengel der Dorfkirche Lichtenrade
Seit 1962 steht der Taufengel aus der Lichtenrader Dorfkirche als Dauerleihgabe im Heimatmuseum Tempelhof, in Mariendorf. Im Rahmen einer Ausstellung, im Jahre 2006 "Die Rückkehr der Taufengel", bekam der Engel aus der Dorfkirche noch einmal eine Würdigung.

Aber welche Bedeutung hatten Taufengel? lesen
59 Ringelnatz und Lichtenrade, eine malerische Verbindung
Im Dichterviertel in Lichtenrade, in der Ringelnatzstraße 30, verziert eine Häuserwand ein riesiges Gemälde, mit Tiermotiven, das 1996 durch ein Künstlerehepaar im Auftrag der damaligen Wohnungsbaugesellschaft entstand. Viele fragen sich, wie passt das zusammen. Joachim Ringelnatz verbindet man mit lustigen Gedichten und Geschichten nicht aber unbedingt mit der Malerei. Doch dieser ernsthafte Künstler besaß eine Doppelbegabung.... lesen
58 Der Nilpferdbrunnen in der John-Locke-Siedlung
Das kleine Einkaufszentrum in der John-Locke-Siedlung, der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH hat endlich wieder seinen Nilpferdbrunnen zurück. Aber wie kamen überhaupt die Dickhäuter in die Siedlung? lesen
57 Journalist Lothar Loewe
2010 verstarb Lothar Loewe, einer der bekanntesten politischen Fernsehjournalisten im Alter von 81 Jahren. Zur Berühmtheit wurde der Journalist als ARD-Korrespondent in Ost-Berlin mit seiner kritischen Berichterstattung, wegen der er 1976 aus der DDR ausgewiesen wurde. lesen
56 Die Lenaustraße
Die Lenaustraße, eher eine unscheinbare Straße, im Dichterviertel von Lichtenrade. Bei der Straße, die die Kettinger Straße mit der Lintruper Straße verbindet, deutet kein Zusatzschild unter dem Straßennamen darauf hin, um welche Persönlichkeit es sich handelt. Doch hinter ihrem Namen verbirgt sich ein großer österreichischer Lyriker. lesen
55 Käthe Kollwitz und Lichtenrade
In diesem Jahr feiert Berlin den 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz mit gleich drei Ausstellungen. Insbesondere bringt man ihr Leben und Schaffen mit dem Bezirk Prenzlauer Weg in Verbindung. Aber auch eine enge Beziehung pflegte Käthe Kollwitz zum Ortsteil Lichtenrade... lesen
54 Die Handmühlensteine aus Lichtenrade
Die Handmühlensteine, die man im Fundament der alten Dorfkirche 1902 gefunden hat, befinden sich heute im Heimatmuseum Tempelhof in Mariendorf und können dort besichtigt werden. Sie sind Zeuge einer längst vergangenen Zeit in dem man das Korn noch versucht hat mit der Hand zu mahlen. lesen
53 Die Büdnerhäuser Alt-Lichtenrade 81 und 82
Um zunächst einmal die Frage zu beantworten, was ein Büdner (ursprünglich auch Kossate) war bzw. welchen Beruf dieser ausübte, müssen wir zurückgehen auf das Jahr 1753, wo Herzog Christian Ludwig II. in Mecklenburg dies in einer Verordnung festlegte. lesen
52 Die fleißigen Bienen von Lichtenrade
Wenn die ersten Sonnenstrahlen das Thermometer an einem milden Februartag auf 10 Grad ansteigen lassen, dann erwachen die Bienen zu neuem Leben und fliegen zum ersten Flug, den Reinigungsflug, aus. Hierbei befreien sie sich von den Rückständen des Winterfutters. Waren die Bienen im Winter dicht gedrängt um ihre Königin herum im Bienenstock gewissermaßen eingesperrt, so erscheint es fast als eine Art Befreiung, wenn sie wieder ausschwärmen, um Blütenstaub und Nektar für die Erhaltung ihres Volkes zu sammeln......

Die professionelle Imkerei hat in Lichtenrade eine lange Tradition. Wahrscheinlich wurden schon, in dem rein landwirtschaftlichen Gebiet sehr früh Bienenvölker von den Siedlern gehalten. Dies geht u.a. aus den Notizen des Naturforschers, Conrad Spengel (1759-1816) hervor. lesen
51 Der Einzug der Gaslaternen in Lichtenrade
Die Geschichte der Gaslaternen beginnt in Berlin im September 1842 mit der Beleuchtung der Straße "Unter den Linden". Die sogenannte Camberwell-Laterne der englischen Gasgesellschaft "Imperial Continental Gas Association" (kurz I.C.G.A.) war der Beginn eines zentralen Licht-Versorgungsnetzes in Berlin und trug nachweislich zur industriellen Entwicklung Berlins bei. Diese erste Berliner Gaslaterne bestand aus einer vierseitigen Klarglasverglasung mit doppeltem, pagodenförmigem Aufsatz, montiert auf Gussmasten. Die Gussmasten oder auch "Bündelpfeiler" mit der Inschrift I.C.G.A, der englischen Gasanstalt sind auch heute noch in Berlin zu finden und Zeugen einer längst vergangenen Zeit. Rasant entwickelte sich die Ausbreitung der Gaslaternen. Um 1846 beleuchteten immerhin schon 2019 Kandelaber den öffentlichen Raum. Da der Gasbedarf rapide anstieg, bedingt dadurch, dass Gas in anderen Bereichen immer mehr an Einfluss gewann, baute Berlin zunehmend ab 1947 eigene Anlagen. lesen
50 Der Volkspark Lichtenrade
Wer heute als Außenstehender einen Spaziergang durch den "Volkspark Lichtenrade" unternimmt, ahnt wohl kaum, wie viel Anstrengung und Arbeitsaufwand dahinterstecken, einen solchen Park aus dem Nichts entstehen zu lassen bzw. zu betreiben. Der Park, der sich zwischen den Straßen Großziethener Straße, Im Domstift, Carl Steffeck-Straße, dem Lichtenrader Graben und dem Volksparkviertel befindet, erstreckt sich heute auf einer Fläche von 45.239 m². lesen
49 Uhren Hübner
Wer kennt heute noch Uhren Hübner? Wahrscheinlich die Wenigsten.
Dabei war "Uhren Hübner" eine Institution in Lichtenrade. Vor gut 100 Jahren kam Willy Hübner, ein gelernter Uhrmachermeister, nach Lichtenrade um hier ein Uhren- und Schmuckgeschäft zu eröffnen. Dieses befand sich gegenüber dem heutigen Postgebäude. Wie alle jungen Handwerker und Geschäftsleute aus der Bahnhofstraße trieb es auch Willy Hübner nach getaner Arbeit zu "Kanonenwilhelm" in die Gaststätte in der Bahnhofstraße 51 (heute Foto-Wichern), um dort sein Feierabendbier zu genießen. Die Gaststätte gehörte Wilhelm Bungenstock, einem ehemaligen Artillerie-Feldwebel. Wie viele andere Lokale zur damaligen Zeit diente sie als Informationsaustausch und übernahm somit die Funktion der bis dahin noch unbekannten Radio- und Fernsehgeräte. lesen
48 Ehemaliges Restaurant Bohm
Der Gastwirt Wilhelm Bohm erhielt 1890 in Berlin sein Diplom als "Berliner Weissbierwirth" (Diplom zu Herstellung von Berliner Weisse) und eröffnete daraufhin im Jahre 1891 nacheinander seine Gaststätten in der Admiralsstraße, in der Französischen Straße und in der Keith/Ecke Kurfürstenstraße. 1909 wählte man Wilhelm Bohm zum Vorstand des Verbandes der Berliner Weissbierwirthe. 1911 zog es Wilhelm Bohm in die Provinz nach Lichtenrade um hier sein viertes Wirtshaus "Zum Lindengarten" zu Silvester des Jahres 1912 in der damaligen Kantstraße (seit 1931 Krusauer Straße) zu eröffnen. lesen
47 Der Erich-Hermann-Platz
Bis 1938 hieß der Platz, an der Ecke Wünsdorfer/Blohmstraße, Kaiser-Friedrich-Platz danach blieb er bis ins Jahr 2004 namenlos. Die Benennung des Platzes nach dem in der Silvesternacht 1932/33 ermordeten Jungkommunisten Erich Hermann, auf dem sich heute ein Spielplatz befindet, erfolgte am 04.05.2005 auf Antrag der SPD-Fraktion. Der Ursprung des Antrages geht auf eine Initiative der "Berliner Geschichtswerkstatt e.V. Lichtenrade" zurück.

Aber was geschah in der Silvesternacht 1932/33, die zur Ermordung von Erich Hermann führte? lesen
46 Die "Freiwillige Feuerwehr" von Lichtenrade
In den Dörfern des Kreises Teltows, zu denen auch Lichtenrade bis zur Eingemeindung nach Berlin im Jahre 1920 gehörte, wurden freiwillige Feuerwehren erst um 1900 gegründet. Zuvor wurde der Brandschutz durch Mitglieder der Pflichtfeuerwehren übernommen, die aber oftmals mit den Aufgaben überfordert waren. 1906 erfolgte die Gründung einer "Freiwilligen Feuerwehr" in Lichtenrade. 1. Vorsitzender der 20 Mann starken Truppe war der Brauereivertreter Paul Richter - wegen des "Durstlöschens", wie die Lichtenrader Bauern damals witzelten. Drei Jahre später wurde der Bau eines Feuerwehrdepots durch die Gemeinde beschlossen. lesen
45 Das denkmalgeschützte Wohnhaus in der Krügerstraße 35
Das damals noch unbebaute Terrain zwischen der Nachtbucht und der Bahntrasse kauften der Schlächtermeister Karl Hilbert und der Maurermeister Friedrich Krüger den Ortsansässigen Bauern 1902 ab. Mit der Idee, hier eine Einzelhaussiedlung mit rechtwinkligem Straßennetz auf dem Gebiet entstehen zu lassen, reichten sie ihren Bebauungsplan ein. Hier sollten frei stehende Landhäuser und Villen errichtet werden. Nach der Parzellierung war der Ausbau der Straßen ein wichtiges Thema. 1903 gründete sich der Haus- und Grundbesitzer-Vereins Lichtenrade 03 e.V. Der erste Vorsitzende war der Wilmersdorfer Rechnungsrat Franz Carl Emil Rohrbach, der in zähen Verhandlungen die Pflasterung der Hilbertstraße, Krügerstraße und zahlreicher weiterer Straßen westlich der Eisenbahn erreichte. lesen
44 Bauer Happe und der Rassegeflügelzüchterverein Lichtenrade
Eng verbunden mit dem Rassegeflügelverein war der Geflügelzüchter Siegfried Happe, auf dessen elterlichen Hof in Alt-Lichtenrade von 1980 bis 2005 alljährlich im Spätsommer Ausstellungen für die Öffentlichkeit stattfanden. Der Gebäudekomplex, ein typischer märkischer Bauernhof aus dem Jahre 1856 und 1899 bot eine idyllische Kulisse für all das prächtige Federvieh. Jahr für Jahr lockte die Schau viele Besucher an. Hier begeisterten die ausgestellten Hühner, Zwerghühner, Enten, Gänse und Tauben insbesondere Kinder, die die Tiere streicheln durften. Züchter Happes Stolz war zum einen seine Taubenzucht. So gewann er mit seinen "Coburger Lerchen", auf der Grünen Woche diverse Preise. lesen
43 Die Jugendarrestanstalt Lichtenrade
Die Jugendarrestanstalt Lichtenrade befindet sich seit dem 01.04.2012 auf dem ehemaligen Gelände des Untersuchungshaftbereiches Kieferngrund der Jugendstrafanstalt Berlin, am Kirchhainer Damm 64-66. Die Anstalt verfügt über insgesamt sechzig Plätze, zehn Plätze sind davon für weibliche straffällig gewordene Heranwachsende vorgesehen. "Aber warum", fragen sich viele Lichtenrader Bürger, steht ausgerechnet hier in einem Wohngebiet eine Jugendarrestanstalt"? lesen
42 Cäcilie Petersen
Cäcilie Petersen wurde am 20. März 1860 in Sonderburg, auf der Insel Als (heute Dänemark), die bis 1920 zu Deutschland gehörte, geboren. Zum Glauben kam sie 1878 mit 18 Jahren bei einer Evangelisation in Sonderburg. Zunächst zog es sie eher zum Schlittschuhlaufen. Erst die Predigt des Gemeinschaftsinspektors Ihlow und dessen Gebete für sie, konnten Cäcilie Petersen überzeugen. Unter dem Wort Jesaja 43, 1: "Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein", fand sie Frieden mit sich selbst und übergab ihr Leben dem Herrn Christus. lesen
41 Die John Locke Siedlung
In der John-Locke Straße befindet sich die gleichnamige John-Locke-Siedlung. Schon seit den frühen 60er Jahren wurde an der Hochhaussiedlung gebaut, sodass die ersten Mieter bereits 1964 ihre Wohnungen beziehen konnten und in diesem Jahr ihr 50-jähriges Mietjubiläum feiern können. lesen
40 Versuchsanstalt des Reichsmarine-Amtes Lichtenrade
In der Blohmstraße, (ehemals Victorisatraße) benannt nach dem Schiffsbauer Dr.-Ing. Hermann Blohm (Blohm & Voss), wo heute ein Betrieb der Medizintechnik ansässig ist, befand sich zwischen 1906 und 1920 eine Versuchsanstalt der Reichsmarine.
Die Frage stellt sich natürlich warum eine solche Versuchsanstalt gerade in Lichtenrade errichtet wurde, wo der Bezug zum Wasser doch gänzlich fehlt? lesen
39 Mutterhaus Salem
In der Hohenzollern-Ecke Rohrbachstraße steht direkt am Wald und zur Grenze nach Brandenburg ein rotes Backsteingebäude.
1905-06 entstand nach Plänen des Architekten Reinhold Schober, das heute unter Denkmalschutz stehende Diakonissenmutterhaus Salem, in der Hohenzollernstraße 15.
Cäcilie Petersen, einer mutigen Frau der Salem Gemeinde, ist es zu verdanken, dass dieses Haus der Nächstenliebe errichtet werden konnte. lesen
38 HERM.HERDEGEN GmbH & Co., Berlin
Die Firma HERM. HERDEGEN, die sich mit der Herstellung von Ordnungsmitteln für die Schriftgutablage (Ordnern, Hefter usw.) beschäftigte, wurde 1890 in Stuttgart gegründet. Nach Firmenzusammenschlüssen verlagerte sie einen Teil ihrer Produktion nach Berlin und zog 1937 nach Lichtenrade, in die Räumlichkeiten der ehemaligen Lindcar-Fahrradwerke AG in der Blohmstraße und produzierte hier bis 2004. lesen
37
Die Abendrotsiedlung
Bei der Abendrotsiedlung handelt es sich um eine Kleinhaussiedlung mit Gartenstadtcharakter die in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg entstanden ist. Zur Zeit der Industrialisierung befand sich Berlin in einer gewaltigen Wachstumsphase. Dies ließ die Bevölkerung stetig ansteigen und erreichte ihren Höhepunkt mit 4 Millionen Einwohnern mit der Eingemeindung der Vororte zu Berlin, im Jahre 1920. lesen
36
Die Straßenbahnlinie 99
Die Straßenbahnlinie „99“, die seit 1910 im Raum Tempelhof im Einsatz war, galt als eine typische Tempelhofer Linie. Dies änderte sich als sie 1928 bis nach Lichtenrade verlängert wurde. Nun sprach man nur noch von der Lichtenrader Linie, die als Einzige kontinuierlich, auch in den Nachkriegsjahren, ihren Betrieb zwischen Lichtenrade und Tempelhof, aufrechterhielt. lesen
35
Die Jägerei in und um Lichtenrade
Wer vermutet schon, dass in Lichtenrade um 1890 regelrechte Treibjagden abgehalten wurden. Heute kaum vorstellbar existierten zu dieser Zeit weite Felder, sumpfige Wiesen und kleine Wälder. Es gab Störche, Kiebitze, Rebhühner und Hasen auf den weiten Wiesen zu erblicken. lesen
34
Die Firma Lindcar
Nach kurzer Zwischennutzung der Firmen Chemische Fabrik A. Wallwig & Co., der Farbenfabrik Asewa und der Maschinenfabrik Arthus Roßberg, zog 1922 die Firma Lindcar in die ehemaligen Räumlichkeiten der Versuchsanstalt des Reichsmarine-Amtes ein. Lindcar produzierte hier von 1922 bis 1936 Automobile, Fahrräder und Nähmaschinen. lesen
33
Die ehemaligen Mühlen von Lichtenrade
Vor den Anfängen der Industrialisierung um 1870 existierten circa 150 Windmühlen in und um Berlin. Gegenwärtig sind es noch acht. Fünf Holländermühlen und drei Bockwindmühlen.
In unmittelbarer Nähe von Lichtenrade stehen die Adlermühle in Mariendorf (ohne Technik) und die Britzer Mühle, die als Einzige noch voll funktionsfähig ist..lesen
32
Die ehemaligen Kinos von LichtenradeIn
Lichtenrade gab es insgesamt vier Kinos. Die ersten Bilder eines Stummfilms flimmerten bereits 1920 in den Mozart-Lichtspielen, die sich im Waldrestaurant befanden, über die Leinwand. 1963 schloss das letzte Kino, die Roma-Lichtspiele in der Goltzstraße. lesen
31
Ziegelbrennerei in Lichtenrade
Wilhelm Jänicke, der das Handwerk des Ziegelbrennens von seinem Vater erlernte, siedelte sich, in den achtziger Jahren des vorletzten Jahrhunderts, in Lichtenrade an. Hier betrieb er bis 1896 eine Ziegelbrennerei.
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30
Lichtenrader Architekt, Reinhold Schober
Nachdem die neu gebaute Eisenbahnstrecke der Dresdner Bahn im Jahre 1875 in Betrieb ging und letztendlich auf Wunsch der ansässigen Bevölkerung im Jahre 1883 einen Haltepunkt in Lichtenrade bekam, war dies auch die Geburt der Bahnhofstraße. Ein einfacher Kiesweg führte fortan vom Bahnhof zum Dorf. Die neue Eisenbahnverbindung zog nicht nur Auspflüger an, sondern auch Spekulanten, die hier günstiges Bauland erwarben. Mit dem Erwerb von Grundstücken entstand eine rege Bautätigkeit. lesen
29
Das Kriegerdenkmal auf dem Gemeindefriedhof
Im Juni 1925 erfolgte die Grundsteinlegung und im darauf folgenden November die feierliche Einweihung des Kriegerdenkmals auf dem Gemeindefriedhof in der Paplitzer Straße.
Nun stellt sich die Frage, warum gerade hier auf dem evangelischen Friedhof ein Kriegerdenkmal dieser Größenordnung sein Platz finden konnte. lesen
28
Gartenstadtsiedlung Lichtenrade
Die Gartensiedlung Lichtenrade wurde 1955 angelegt und befindet sich auf einem 5,7 Hektar großen Gelände im sogenannten Dichterviertel unweit des S-Bahnhofes Schichauweg. Abgesehen von der Barnetstraße, die vor 1969 noch Marienfelder Straße bzw. Reuterstraße hieß und nach einem Stadtbezirk in London benannt wurde, ist die Siedlung eingerahmt von großen Namen der deutschen Lyrik. So die Geibelstraße, die 1898 ihren Namen vom Lyriker und Übersetzer Franz Emanuel August von Geibel bekam. lesen
27
Die Bahnhofstraße
2006 feierte die Bahnhofstraße ihr 100-jähriges Jubiläum und musste sich in der Zeit ihres Bestehens vielen Veränderungen unterwerfen.
Ihre Existenz verdankt sie im weitesten Sinne der Dresdner Eisenbahngesellschaft, die im Jahre 1875 den Betrieb der Eisenbahnstrecke von Berlin nach Dresden aufnahm. Die neu gebaute Eisenbahnstrecke besaß 1875 noch keinen Haltepunkt in Lichtenrade und brachte somit keinen direkten Nutzen für deren Bewohner.
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26
Paul Fechter
Einer der prominentesten Lichtenrader Bewohner war ohne Zweifel der Theater- und Kunstkritiker Paul Fechter, der von 1921 bis 1958 im Franziusweg 63 wohnte. Dort befindet sich heute eine Gedenktafel am Haus, die darauf hinweist, dass hier am 26. Juli 1944 die letzte Sitzung, der 1863 gegründeten Mittwochs-Gesellschaft stattfand. Wer oder was war bzw. ist die Mittwochs-Gesellschaft und in welchem Zusammenhang stand Paul Fechter zu dieser Organisation? lesen
25
Pumpwerk Lichtenrade
Das in der John-Locke-Straße 43/47 stehende alte Pumpwerk befindet sich heute inmitten eines Wohngebietes. Das war nicht immer so. Als im Jahre 1928/29 das Pumpwerk für die Entwässerung Lichtenrades gebaut wurde, stand dieses noch in einem nicht bebauten Gebiet. Lediglich der im Jahre 1775 angelegte Lichtenrader Graben, der die Feldmark entwässerte und gleichzeitig zur Entsorgung des Abwassers diente, befand sich neben dem Gebäude. lesen
24
S-Bahn Linie 2
In diesem Jahr, am 9. November, jährt sich der Berliner Mauerfall zum 25. Mal, und die S-Bahn feiert ihr 90-jähriges Jubiläum. Grund genug sich beide Jahrestage hinsichtlich des S-Bahnbetriebes in unserem Ortsteil Lichtenrade einmal näher anzusehen. Die Geburtsstunde der S-Bahn wurde am 8. August 1924 mit der Inbetriebnahme des elektrischen Bahnbetriebes, auf der Strecke Stettiner Vorortbahnhof (Nordbahnhof) – Bernau, der heutigen S2 gefeiert. lesen
23

Edith Stein Stadtteilbibliothek
Seit Februar 2003 befindet sich die Stadtteilbibliothek Lichtenrade im Bürgerzentrum Christophers, in der Briesingstraße 6.
Die Namensgebung in Edith Stein Bibliothek erfolgte am 17. März 2006.
Bibliotheken gibt es schon seit Menschengedenken. lesen

22
Gleichrichterwerk Eisnerstr
Etwas versteckt steht das 1937-39 gebaute Gleichrichterwerk zwischen den S-Bahnhöfen Schichauweg und Buckower Chaussee in der Eisnerstraße 54.
Das unter Denkmalschutz gestellte Gebäude stammt aus der Hand des Eisenbahn- Baubeamten Richard Brademann. Der nicht unbedeutende Architekt Brademann schuf diverse Stell- und Umspannwerke sowie Technikgebäude für die Berliner S-Bahn
. lesen
21
Grenzübergang Mahlow
Zur Erinnerung an die Maueröffnung am 9. November 1889 wurde, anlässlich des 20. Jahrestages im November 2009, ein Denkmal am früheren Grenzübergang „Mahlow“ an der B96 eingeweiht. Das Kunstwerk stammt von der Dipl. Bildhauerin Kerstin Becker. Zwischen dem Landkreis Teltow-Fläming Ortsteil Mahlow und Berlin-Lichtenrade gab es einen Grenzübergang, der aber nicht für die Zivilbevölkerung bestimmt war. lesen
20
Güteraußenring durch Lichtenrade
Autofahrer, die auf dem Lichtenrader Damm stadtauswärts unterwegs sind, wundern sich vielleicht darüber, dass sie zwischen der Goethestraße und der Grimmstraße über einen „Berg“ fahren müssen, stadteinwärts der Damm hingegen ebenerdig verläuft. lesen
19

Hochgeschwindigkeitszüge durch Lichtenrade
Keiner vermutet wohl, dass 1903 ein Zug mit sage und schreibe knapp 210 Stundenkilometern durch Lichtenrade sauste. Das war ein Weltrekord, den es so noch nicht gab und lange Zeit auch nicht geben sollte. Erst 1931 wurde dieser Rekord eingestellt. Doch warum wurde gerade Lichtenrade und den anderen Dörfern, zwischen Zossen und Marienfelde, durch die der Zug fuhr, diese Ehre zu Teil? lesen

18
Landhaus Lichtenrade
Seit dem 22.02.2012 steht das Landhaus Lichtenrade unter Denkmalschutz.
Doch ändert diese Tatsache nichts an der maroden Bausubstanz des Hauses.
lesen
17
Lichtenrader Dorfteich
Der Dorfteich Lichtenrade, ein eiszeitlicher Pfuhl, ist Berlins größter noch erhaltener Dorfteich, und bot durch seine ovale Ausdehnung ideale Bedingungen zur Gründung eines Angerdorfes. (Ein Angerdorf ist ein planmäßig um einen Platz angelegtes Dorf, in Form eines Auges.) lesen
16
Der Herthateich
Früher befand sich der Herthateich am südlichsten Zipfel des Lichtenrader Wäldchens, das sich direkt an den Wald am Fuchsberg, dem Klein-Ziethener Forstgebiet anschloss. Bedingt durch seine Entstehung und Lage beherbergte der Herthateich eine große Artenvielfalt an Pflanzen, galt als beliebtes Ausflugsziel und schmückte etliche Postkarten. lesen
15
Der Bunker auf dem Tennisplatz, Franziusweg
Etwas kurios erscheint die Szenerie schon, wenn man das Vereinsgelände des Tennisclubs Weiß-Gelb e.V. an der Elisabethstraße 34 betritt.
Neben den Tennisplätzen und dem Vereinsheim ragt, durch Büsche und Bäume kaum erkennbar, ein Betonklotz aus dem 2. Weltkrieg hervor.
Natürlich stellt sich die Frage, wie kommt eine Bunkeranlage auf eine Tennisanlage mitten in Lichtenrade?
lesen
14
Evangelischer Friedhof Paplitzer Straße/Goltzstraße
Friedhöfe sind nicht nur ein Ort der Melancholie, sondern auch ein Ort der Muße. Wo anders sonst als hier besteht für uns die Möglichkeit in Ruhe über längst Vergangenes oder einst so sehr geliebte Personen nachzudenken. Glücklicherweise behalten wir in unserer Erinnerung eher die freudigen Ereignisse, die wir in unserem Leben mit diesen Menschen in Zusammenhang bringen. Nur fällt das an einem Ort, der düster und einsam ist, besonders schwer. lesen
13
Das Schmiedehandwerk in Lichtenrade
Denkt man heute an eine Schmiede, verfällt man leicht in Nostalgie. Gleich kommen uns Gedanken an die gute alte Zeit, in der Pferde noch das einzige
Fortbewegungsmittel darstellten, sehen förmlich vor uns den Schmied mit seinem verschweißten Gesicht und können uns das Geräusch des Hammerschlages auf dem Amboss vorstellen.
Romantik? Eher wohl nicht. lesen
12
Lichtenrades Ehrengrab
Anders als auf den großen Berliner Friedhöfen, wo sich Ehrengrab an Ehrengrab reiht, befindet sich auf dem evangelischen Friedhof in der Paplitzer Straße ein einziges Ehrengrab.
Das Grab, das sich in unmittelbarer Nähe des Glockenturms befindet, gehört dem Schauspieler Max Gülstorff. lesen
11
Das "ehemalige" Kinderkrankenhaus Lichtenrade
Noch immer wacht der kleine Schutzpatron "Christophorus" über den Eingang des ehemaligen Kinderkrankenhauses an der Briesingstraße. Wo heute unter anderem die Stadtteilbibliothek "Edith Stein" (Seit 2006 benannt nach der deutschen Philosophin, Nonne und Märtyrerin der katholischen Kirche.) und das Bürgeramt Lichtenrade untergebracht sind wurden noch vor gut 16 Jahren kleine Patienten gesundgepflegt. lesen
10
Hermann Wundrich
Etwas versteckt, südlich vom Dorfteich gelegen, steht eine vom Holzbildhauer Troester geschnitzte Tafel mit dem Namen "Hermann Wundrich Platz". Am 6. Oktober 1978 erhielt die Dorfaue Lichtenrade ihren neuen Namen.
Wer war Hermann Wundrich? lesen
9
Scharoun in Lichtenrade
Eher unscheinbar wirkt das Haus "Mohrmann" in der Falckensteinstraße beim Vorübergehen. Seine Kostbarkeit erschließt sich dem Betrachter erst von der vom Garten aus zugewandten Seite. lesen
8
Hermione-von-Preuschen-Platz
Am 2. Oktober 2009 wurde der Hohenzollernplatz in Hermione-von-Preuschen-Platz umbenannt. Bezirksstadtrat Oliver Schworck lud zur feierlichen Umbenennung des Platzes alle interessierten Bürger ein. Er enthüllte eines der Schilder zusammen mit dem Ehrengast, Herrn Dr. Rüdiger von Preuschen, einem Verwandten der Künstlerin. lesen
7
Blütenfest
Als es für die Westberliner Bevölkerung, so auch für die Lichtenrader, in den 50er Jahren mit immer mehr Schwierigkeiten verbunden war, die umliegende Umgebung zu erreichen, entschied man sich als Ersatz für die "Werder Baumblüte" eine eigene Baumblüte ins Leben zu rufen. Initiator war Hermann Wundrich. lesen
6
Der Tannenhof
In der Mozartstraße, auf einem zwei Hektar großen Park- und Gartengelände, steht die Rehabilitationseinrichtung "Tannenhof", das Zentrum I des gemeinnützigen Vereins TANNENHOF BERLIN-BRANDENBURG E.V. für ehemalig Drogenabhängige Der Gesamtträger und die Einrichtung feierte 2009 ihr 30-jähriges Bestehen. lesen
5
Die Bundesstraße 96 durch Lichtenrade
Der Ausbau von Straßen geht mit dem Wachstum und dem Wohlstand eines Ortes einher und ist unausweichlich. Die Frage stellt sich nur: Bis zu welcher Größenordnung ist er für die in diesem Gebiet lebenden Menschen hinnehmbar, ohne dass ihre Lebensqualität zu stark leidet? Doch schauen wir zurück auf die Anfänge. Wozu überhaupt Straßen? lesen
4
Sanatorium Birkenhaag
Wenn man aus dem Brandenburgischen nach Berlin Lichtenrade hineinfährt, kann man auf der linken Seite nach einigen Metern unschwer einen Schriftzug auf rotem Ziegelstein erkennen. Der Schriftzug "Sanatorium Birkenhaag" weist auf das um die Jahrhundertwende gebaute Sanatorium hin, dessen Grundstück 1983 verkauft wurde. lesen
3
S-Bahnhof Lichtenrade
Züge verbinden Bahnhöfe,
sie sind somit Orte, an denen Menschen aufeinandertreffen. Doch mitunter werden Verbindungen eingestellt, Bahnhöfe umgebaut oder gar geschlossen. Orte ohne Bahnhöfe geraten leicht in Vergessenheit ....... Bereits im Juni 1875 eröffnete die Dresdener Bahn eingleisig ihren Zugverkehr zwischen Berlin und Dresden. lesen
2
Der "LILARESA" (Lichtenrader-Lankwitzer-Regenwasser-Sammlers)
Schon im 17. Jahrhundert kam es in Lichtenrade, wie auch in den umliegenden Dörfern, zu regelmäßigen Überschwemmungen, die die Ernten vernichteten. In dem Lehm-Ton-Boden konnte das Wasser bei langanhaltenden Regenfällen nur sehr schwer versickern. lesen
1
Die Mälzerei
Weithin sichtbar, und doch wie es scheint im Dornröschenschlaf, steht die Mälzerei mit ihren beiden 35 m hohen Schornsteinen, der Schöneberger Schlossbrauerei, seit 1898 an ihrem Platz. In großen Lettern kann man noch heute gut sichtbar an der Frontseite zum Bahnhof, "Hopfen und Malz, Gott erhalt`s" lesen
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